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CBD & Parkinson-Krankheit

CBD & Parkinson-Krankheit

CBD und Parkinson-Krankheit

Es ist eines der bewegendsten Bilder in der gesamten Geschichte der Olympischen Spiele. Der Mann, den man „The Greatest“ nannte, tritt vor und hält die Fackel hoch. Seine Hand zittert, sein Körper zittert. Unbeirrt entzündet Muhammad Ali das olympische Feuer, die Menge jubelt ihm zu. Wir sind im Juli 1996 in Atlanta; 12 Jahre zuvor hatten die Ärzte bei ihm die Parkinson-Krankheit diagnostiziert.

Die Parkinson-Krankheit ist eine neurologische Erkrankung, die durch den fortschreitenden Verlust bestimmter Nervenzellen gekennzeichnet ist. Beim Erkrankten verlangsamen sich nach und nach die Bewegungen, es tritt Zittern auf, der Körper wird steif, kognitive Störungen kommen hinzu. Nach der Alzheimer-Krankheit ist Parkinson die häufigste neurodegenerative Erkrankung. Auch wenn die Bewegungsstörungen am sichtbarsten sind, zeigt die Parkinson-Krankheit noch weitere, sehr belastende Symptome: allgemeine Erschöpfung, Krämpfe und Kribbeln, Schweißausbrüche, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlaf- und Sprechstörungen. Nicht selten leiden die Patienten zudem an Depressionen.

Die Ursachen der Parkinson-Krankheit sind noch nicht vollständig bekannt. Die Forscher vermuten ein Zusammenspiel von genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren. Zu diesen Faktoren gibt es mehrere Hypothesen. So könnte der Kontakt mit Pestiziden oder Schwermetallen das Auftreten der Krankheit begünstigen. Auch wiederholte Schläge auf den Kopf (Boxen) stehen im Verdacht.

Diagnose

Im Durchschnitt wird die Krankheit bei Patienten Anfang sechzig diagnostiziert. Sie soll jedoch 5 bis 10 Jahre vor dem Auftreten der ersten Symptome beginnen. Die Diagnose ist vor allem klinisch und beruht auf der Feststellung der Symptome:

  • Zittern
  • Erhöhte Muskelspannung
  • Verlangsamte Bewegungen

Bildgebende Verfahren können die klinische Diagnose bestätigen, auch wenn die klinische Diagnose meist ausreicht.

Behandlungen

Wie bei der Alzheimer-Krankheit gibt es derzeit keine Behandlung, die sie heilt. Medikamente können die Hauptsymptome bessern, verlangsamen aber nicht das Fortschreiten der Krankheit. Physiotherapie ist eine wertvolle Hilfe für die Patienten: Sie verbessert Bewegungen wie das Gehen und ermöglicht zudem ein besseres Gleichgewicht und eine bessere Atemfunktion.

CBD und Parkinson-Krankheit

  • Mehrere Studien, meist präklinisch oder an kleinen Patientengruppen, befassen sich mit CBD (Cannabidiol) aus dem Hanf (Cannabis Sativa) bei der Parkinson-Krankheit; ihre Ergebnisse lassen keinen Schluss zu.
  • Eine brasilianische Laborstudie untersuchte die Wirkung von CBD auf Nervenzellen, die einem mit der Parkinson-Krankheit in Verbindung stehenden Nervengift ausgesetzt waren (Santos et al. 2015).
  • Forscher der Universität São Paulo bewerteten die Lebensqualität einiger Dutzend Patienten, die Cannabidiol (CBD) erhalten hatten; diese vorläufigen Ergebnisse müssen noch bestätigt werden.

CBD ist keine Behandlung der Parkinson-Krankheit und ersetzt nicht die vom Neurologen verordneten Medikamente. CBD ist nicht ohne Risiko: Es werden Nebenwirkungen berichtet (Schläfrigkeit, Verdauungsbeschwerden, veränderte Leberenzyme bei hoher Dosis), und es kann mit bestimmten Medikamenten in Wechselwirkung treten. Beenden oder ändern Sie Ihre Behandlung niemals ohne ärztlichen Rat. CBD ist kein Arzneimittel: Bei gesundheitlichen Problemen fragen Sie bitte einen Arzt um Rat.

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