CBD und Gesundheit: eine Bestandsaufnahme
„Und vor allem Gesundheit!!!“ Das ist DER kleine Satz, den man zu Beginn jedes Jahres hört. Man hat ihn so oft gehört, dass er kaum noch einen Sinn ergibt. Aber was bedeutet es eigentlich, gesund zu sein?
Sind Sie gesund?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagt uns, dass Gesundheit „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“ ist. Liest man diese Definition, versteht man schnell, dass es sich eher um ein Ziel als um einen Dauerzustand handelt. Auf der einen Seite gibt es zwar die Genetik, auf der anderen aber das, was unser Körper erfährt, etwa durch unsere Entscheidungen in Sachen Ernährung, Schlaf, Bewegung oder Bewegungsmangel. Dazu kommt die Umgebung, in der wir leben, ruhig oder stressig, verschmutzt oder nicht. Und natürlich die Zeit, die vergeht… All diese Faktoren zusammen führen dazu, dass es manchmal schwierig ist, der Definition der WHO wirklich zu „entsprechen“. Die Zahl der Menschen mit entzündlichen Erkrankungen, Übergewicht, Adipositas, Depressionen, Angst, Erschöpfung, chronischen Schmerzen, Krebs oder Diabetes steigt unaufhörlich. Oft beginnt man sich um seine Gesundheit zu sorgen, wenn man sich müde fühlt oder hier und da ein kleiner Schmerz auftritt. Als Erstes sollten Sie dann einen Termin bei Ihrem Hausarzt vereinbaren und seinem Rat sowie gegebenenfalls der vorgeschlagenen Behandlung folgen. Danach kommt das, was Sie nebenbei oder zusätzlich tun können.
Cannabidiol (CBD) und das ECS
Das ECS (Endocannabinoid-System) wird von manchen Forschern als Regulationssystem beschrieben, das mit anderen Systemen unseres Körpers (Nerven-, Immun-, Hormonsystem usw.) in Verbindung steht. Es trägt zur Aufrechterhaltung der Homöostase des Organismus bei. Manche Forscher stellen die Hypothese auf, dass ein Mangel an Endocannabinoiden das Auftreten von Krankheiten begünstigen könnte; diese Hypothese ist nicht belegt. Die Cannabinoide aus Hanf, insbesondere Cannabidiol (CBD), wirken auf dieses System, was das Interesse der Forschung erklärt, ohne dass sich daraus ein gesundheitlicher Nutzen ableiten ließe.
CBD, ein Forschungsgegenstand
Hanf (Cannabis Sativa) ist eine faszinierende Pflanze, aus der ein viel untersuchtes Molekül gewonnen wird: Cannabidiol (CBD). Cannabidiol gehört zur Familie der Cannabinoide und ist das Cannabinoid mit der höchsten Konzentration im Industriehanf (Cannabis Sativa). Man findet es im oberen Drittel der Pflanze. Sein Verkauf ist in Frankreich unter Bedingungen legal (höchstens 0,3 % THC), denn anders als sein Cousin THC (Freizeitcannabis) ist es nicht psychoaktiv. Es ist heute Gegenstand zahlreicher medizinischer Forschungen, meist präklinisch (an Zellen oder Tieren) oder mit kleinen Teilnehmerzahlen. Sie befassen sich insbesondere mit:
- der Appetitregulierung und Gewichtsabnahme
- entzündlichen Erkrankungen
- Diabetes
- Epilepsie
- Depression und Angst
- Übelkeit und Erbrechen
- Multipler Sklerose
- neuronaler Degeneration
- Krebs
- Suchterkrankungen
- usw.
Wie Sie sehen, ist die Liste der Forschungsansätze lang, doch ein Forschungsansatz ist keine nachgewiesene Wirkung: Für CBD ist keine gesundheitsbezogene Angabe zugelassen, und nur ein Arzneimittel auf Cannabidiolbasis ist auf Verschreibung für bestimmte seltene Epilepsien zugelassen. CBD kann außerdem Nebenwirkungen verursachen und mit Arzneimitteln wechselwirken. CBD ist kein Arzneimittel: Holen Sie bei gesundheitlichen Problemen den Rat eines Arztes ein. Die folgenden Seiten fassen Thema für Thema den Stand der Forschung zusammen.

























